Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Ruppert Kultur- und Politikgeschichte
Arbeitsstelle für kulturgeschichtliche Studien

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Ruppert

Wolfgang Ruppert, Dr.phil., geboren und aufgewachsen in Hof/Saale, Studium der Geschichte, Germanistik, Politologie, Soziologie und Kunstgeschichte in München, ist seit 1988 Universitätsprofessor für Kulturgeschichte, seit 1999 für Kultur- und Politikgeschichte an der Universität der Künste Berlin.

Veröffentlichungen, Vorträge, Tagung

Selbständige Schriften

Bürgerlicher Wandel. Studien zur Herausbildung einer nationalen deutschen Kultur, Frankfurt a.M./New York 1981 (Campus Verlag) als Taschenbuch unter dem Titel: Bürgerlicher Wandel. Zur Geburt der modernen deutschen Gesellschaft im 18. Jahrhundert, Frankfurt a.M./New York 1984, (Fischer Taschenbuch Verlag)

Die Fabrik. Geschichte von Arbeit und Industrialisierung in Deutschland, München 1983 (C.H.Beck Verlag)

Fotogeschichte der deutschen Sozialdemokratie (hg. von Willy Brandt), Berlin 1988 (Siedler Verlag)

Der moderne Künstler. zur Sozial- und Kulturgeschichte der kreativen Individualität in der kulturellen Moderne im 19.und frühen 20. Jahrhundert, Frankfurt a.M.1998 (Suhrkamp Verlag)

Als Herausgeber

Industriekultur in Nürnberg. Eine deutsche Stadt im Maschinenzeitalter (zusammen mit Hermann Glaser und Nobert Neudecker), München 1980 (C.H.Beck Verlag)

Lebensgeschichten. Zur deutschen Sozialgeschichte 1850-1950, Opladen 1980 (Leske und Budrich) (zugleich Katalogbuch zur Ausstellung)

Erinnerungsarbeit. Geschichte und demokratische Identität in Deutschland, Opladen 1982 (Leske und Budrich)

Die Arbeiter. Lebensformen, Alltag und Kultur von der Frühindustrialisierung bis zum "Wirtschaftswunder", München 1986 (C.H.Beck Verlag)

Fahrrad, Auto, Fernsehschrank. Zur Kulturgeschichte der Alltagsdinge, Frankfurt a.M. 1993 (Fischer Taschenbuch Verlag)

Chiffren des Alltags. Erkundungen zur Geschichte der industriellen Massenkultur, Marburg 1993 (Jonas Verlag)

Um 1968. Die Repräsentation der Dinge, Marburg 1998 (Jonas Verlag)

Kleinere Texte

Volksaufklärung im späten 18. Jahrhundert, in: Rolf Grimminger (Hg.): Deutsche Aufklärung bis zur französischen Revolution 1680-1789 (Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur Band 3), München-Wien 1980 (zugleich Deutscher Taschenbuch Verlag München), S. 341-361

Lebensgeschichten. Bericht über ein Nürnberger Ausstellungsprojekt, in: Lebenslauf und Lebenszusammenhang - Autobiographiche Materialien in der volkskundlichen Forschung. Vorträge der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Freiburg i.Br.vom 16.bis 18.März 1981, hg.von Rolf Wilh.Brednich, Hannjost Lixfeld, Dietz-Rüdiger Moser, Lutz Röhrich, Freiburg i.Br.1982

Die Industrialisierung der Fürther Straße (zusammen mit Gabriele Leuthäuser und Helmuth Poll), in: Nachrichtenblatt des Bürgervereins Gostenhof Nürnberg, Sondernummer Juni 1981

Bürgertum im 18. Jahrhundert, in: Ulrich Herrmann (Hg.): "Die Bildung des Bürgers". Die Formierung der bürgerlichen Gesellschaft und die Gebildeten im 18. Jahrhundert, Weinheim und Basel 1982 (Geschichte des Erziehungs- und Bildungswesens in Deutschland Band 2) (Beltz Verlag), S. 59-80

Der Bürger als Kaufmann: Erziehung und Lebensformen, Weltbild und Kultur, in: ebd., S. 287-305

Industriearchäologie. Überlegungen zum gegenwärtigen Stand einer neuen museumswisenschaftlichen Disziplin, in: arbeiten + lernen, Titelheft: Technikgeschichte, 4. Jg., Heft 21, Mai/Juni 1982

Industriekultur in Deutschland. Das Beispiel der Region Nürnberg, in: Aus Politik und Zeitgeschehen. Beilage zum "Parlament", Bd. 9/82 vom 6.3.1982

Was ist Stadtteilkultur?, in: Großstadt. Aspekte empirischer Kulturforschung, 24. Deutscher Volkskunde-Kongreß in Berlin vom 26. bis 30. Sept. 1983, hg. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde von Theodor Kohlmann und Hermann Bausinger, Berlin 1985 (Museum für Deutsche Volkskultur Berlin)

Zwei neue Museeum für deutsche Geschichte? Vorschläge zu ihrer demokratischen Öffnung, in: Geschichte und Gesellschaft, 12. Jg. 1986, H. 1, S. 81-92

Photographien als sozialgeschichtliche Quellen, in: Geschichtsdidaktik, 11. Jg. 1986, H. 1, S. 62-76

Karl May. Eine Lebensgeschichte, 1842-1912, in: Harald Eggebrecht (Hg.): Karl May der sächsische Phantast. Studien zu Leben und Werk, Frankfurt a.M. 1987 (Fischer Taschenbuch Verlag), S.29-44

Zwischen "Packeis und Pressglas"? Zum Berliner Werkbund-Archiv - Museum der Alltagskultur, in: kritische berichte, 2/1988 (Jg. 16), S. 102-106

Zwischen Arbeiterkultur und industrieller Massenkultur. Zur Bedeutung der "Anschaffungen" seit dem "Wirtschaftswunder", in: Arbeiterkulturgeschichte als Forschungs- und Sammlungsauftrag stadt- und regionalgeschichtlicher Museen. Mitteilungen aus der kulturwissenschaftlichen Forschung 27, Berlin/DDR (= Protokoll der internationalen Fachtagung am 30.Juni und 1.Juli 1989 in der Akademie der Künste Berlin (West)), S.146-151

Die "Wegwerfgesellschaft" und das Rollenverständnis des Designers, in: WerkundZeit 3/1989,S.3-6

Der Blick der bürgerlichen Künstler auf die ländliche Lebenswelt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, in: Wolfgang Jakobeit/Josef Mooser/Bo Strath: Idylle oder Aufbruch? Das Dorf im bürgerlichen 19. Jahrhundert. Ein europäischer Vergleich, Berlin 1990 (Akademie Verlag), S. 139-154

Unsere Hochschulen: Orte der kulturellen Bildung und des komplexen aufklärenden Denkens, in:WerkundZeit 3/1990

Ulm ist tot. Es lebe Ulm!, Rückblick auf die Hochschule der Gestaltung, Kursbuch 106 Alles Design, Berlin, Dezember 1991 (Rowohlt Verlag), S. 119-140

Nicht Fassaden, sondern historische Spuren ergeben eine kulturelle Landschaft, in: Kritische Berichte, 1/1994 (Jg. 22), S. 72-74

Bilder vom Kaiserreich. Sozial- und politikgeschichtliche Aussagen in Fotografien, in: Deutsche Fotografie. Macht eines Mediums 1870-1970, hg. von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit Klaus Honnef, Rolf Sachsse und Karin Thomas, Köln 1997 (DuMont Verlag) (=zugleich Ausst. Kat.), S. 21-30

Der verblassende Reiz der Dinge. Die Produktion von Bedeutung als Teilschicht der Objektgeschichte in der industriellen Massenkultur, in: Gerd Kuhn/Andreas Ludwig (Hrsg.): Alltag und soziales Gedächtnis. Die DDR-Objektkultur und ihre Musealisierung, Hamburg 1997, S. 217-229

Plädoyer für den Begriff der industriellen Massenkultur, in: Hannes Siegrist/ Hartmut Kaelble/Jürgen Kocka (Hrsg.): Konsumgeschichte als Gesellschaftsgeschichte, Frankfurt a.M./New York 1997

Zur Konsumwelt der 60er Jahre, in: Axel Schildt/ Detlef Siegfried/ Karl Christian Lammers (Hrsg.): Dynamische Zeiten. Die 60er Jahre in den beiden deutschen Gesellschaften, Hamburg 2000

Anmerkungen zum Verhältnis von Sozial- und Kulturgeschichte, in Hans-Edwin Friedrich/ Fotis Jannidis/ Marianne Willems (Hrsg): Bürgerlichkeit im 18. Jahrhundert, Tübingen 2006 (Max Niemeyer Verlag)

Nationalsozialistische Kulturpolitik, in: Das "Dritte Reich" und die Musik, hg. von der Stiftung Schloss Neuhardenberg in Verbindung mit der Cité de la musique Paris, Berlin 2006 (Nicolai) = Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung

Vorträge

DIe Dinge, die industrielle Massenkultur und der Konsum in Ost und West während des Kalten Krieges, 28. Sept. 2006 beim Symposion "Architektur, Städtebau und Alltagskultur in Ost- und Westeuropa 1960 - 1989" der Hamburger Architektenkammer in der Hochschule der bildenden Künste Hamburg

Die Münchner Kunstakademie in den 1930er Jahren bis 1945, am 10.Nov. 2006 bei der Tagung Zwischen deutscher Kunst und internationaler Moderne, ZI München (s.u.)

Tagung

Veranstalter der Tagung "Zwischen deutscher Kunst und internationaler Modernität. Formungen in der Künstlerausbildung 1918 - 1968".
10. und 11. November 2006 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte München veranstaltet von der Universität der Künste Berlin und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste München und der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Wolfgang Ruppert

Stefan Gauß
Lehrbeauftragter

geb. 1963, Diplom-Designer, Studium zunächst der Japanologie und Philosophie an der FU Berlin, dann des Industriedesigns an der Universität der Künste Berlin, 1994 Diplomarbeit zum Thema: Kulturgeschichte von Plattenspieler, Tonbandgerät und Musikschrank in der DDR; Dissertation mit dem Titel "Nadel, Rille, Trichter und die 'ewige Wiederkehr' des Schalls. Phonograph und Grammophon als Objekte der industriellen Massenkultur in Deutschland zwischen 1900 und 1940" im Februar 2007 abgeschlossen; Lehrbeauftragter seit 1994

Veröffentlichungen

Das Erlebnis des Hörens. Die Stereoanlage als kulturelle Erfahrung, in: Wolfgang Ruppert (Hg.): Um 1968 - Die Repräsentation der Dinge, Marburg 1998, S. 65-93.

Der Designer und die leere Menge. Anmerkungen aus studentischer Sicht, in: werk und zeit, 1990, Heft 3, S. 12-17.

 

Stefan Gauß

 


Nach oben  nach oben